Begriffe Teil 3: Social Networks

Dezember 21, 2009

Social Networks sind Community-Seiten, auf denen die eigene Person und Interessen präsentiert werden, um auf dieser Plattform Gleichgesinnte zu entdecken.

Kaum ein Student kann heutzutage nichts mit den, bereits zu Markennamen gewordenen, Bezeichnungen Facebook und studiVZ anfangen, wurden sie doch grundsätzlich für diese Zielgruppe ins Leben gerufen. Mittlerweile kann jeder ein persönliches Profil einrichten, neue Kontakte knüpfen, Freunde einladen, sich miteinander vernetzen, Fotoalben veröffentlichen, Gruppen beitreten etc., egal ob es sich um eine private (myspace.com) oder berufliche Gemeinschaft (xing.com) handelt. In einzelnen Fällen ist die Einladung durch einen Nutzer erforderlich.

Mit Hilfe der Suchoptionen können Mitglieder mit ähnlichen Interessen, aus derselben Region, im gleichen Fitnessstudio, mit entsprechender Berufsorientierung usw. gefunden und kontaktiert werden. Xing nutzt dies für die Ausweitung des Karrierenetzwerkes, studiVZ für das Kennenlernen der Kommilitonen und FriendScout24 für die Kontaktaufnahme mit Singles.

Begriffe Teil 2: Tag

Dezember 17, 2009

Ein Tag ist ein Schlagwort, welches Inhalte oder Objekte beschreibt. Taggen mehrere Nutzer ihre Artikel, Bilder, Videos etc. bildet sich eine Sammlung von Tags, die man „Folksonomy“ nennt. Dies ist eine Wortkombination aus „Folk“ und „Taxonomy“. Im Gegensatz zu einer Taxonomie werden keine hierarchischen Kategorien vorgegeben sondern der Benutzer kann sein individuelles Vokabular verwenden. Das Konzept wird speziell in Diensten wie del.icio.us.com (Online-Bookmarks) und flickr.com (Fotokatalog) verwendet. Die visualisierte Form einer Folksonomy bildet oftmals eine Tag-Cloud.

Begriffe Teil 1: Weblog

Dezember 14, 2009

Ein Weblog ist eine Art Tagesbuch oder Journal. Publiziert wird jedoch nicht auf Papier sondern über das World Wide Web (WWW). Das Wort setzt sich zusammen aus „web“ und „log“, was für Log wie Protokoll aus Logbuch stammt. Die viel verwendete Abkürzung ist Blog.

Konkreter definiert, besteht ein Weblog aus chronologisch rückwärts geordneten, regelmäßig Einträgen, die regelmäßig hinzugefügt, ergänzt und kommentiert werden können.

Die Neuheit ist nun, dass sich jeder mit Zugang zum Internet ohne großen Aufwand und Vorkenntnisse ein Weblog anlegen und regelmäßig Beiträge schreiben sowie lesen und kommentieren kann. Die Bereitstellung von Open-Source-Lösungen wie WordPress lassen die Anzahl neuer Blogs immer mehr steigen und treiben die Einflusszunahme weiter voran, da durch den Einsatz von Content Management Systemen (CMS) das Publizieren erheblich vereinfacht wurde.

Die Entwicklung einer Blogosphäre wird durch die Trashback-Funktion ermöglicht, durch die ein Blogautor benachrichtigt wird, wenn sein Weblog von einem anderen verlinkt wird. Dies unterstützt die weitreichende Vernetzung zwischen themenverwandten Blogs und kann zu einer raschen Informationsverbreitung führen, was wiederum neben hohen Trefferquoten in Suchmaschinen wie Google zugleich die Existenz von speziellen Blog-Suchmaschinen wie Technorati begründet.

Ein weiteres Tool zur Bildung der sogenannten Blogosphäre ist die Blogroll, eine öffentliche Linksammlung zu Quellen, die der Autor selbst liest.

Bekannte Weblogs sind zum Beispiel BILDblog.de oder Spreeblick.com.

Begriffe über Begriffe

Dezember 12, 2009

Heute ist mir mal wieder bewusst geworden, dass nicht alle was mit den Begriffen anfangen können, die ich hin und wieder in den Raum werfe. Blog, Podcast, Tweet, Tag usw.

Deshalb möchte ich eine Folge von Blogartikeln starten, in denen einige der bekanntesten Web 2.0 Anwendungen und Technologien beschrieben werden.

Ich hoffe, dass dadurch einige Wissenlücken gefüllt werden können! :)

Das Leben ist ein Konkurrenzkampf

Dezember 8, 2009

Wie blöd ist das denn… So nach und nach bekomm ich mit wie viele Studenten an dieser Uni zum  Thema Web 2.0 eine Abschlussarbeit schreiben. Bücher weg! Konkurrenzdruck da! Schon seit Jahren will ich darüber schreiben und plötzlich wollen es auch alle anderen. Gemein! Denen wurde das bestimmt nur von Wiss. Mitarbeitern vorgeschlagen, die auf diesem Gebiet promovieren wollen… Find ich doof!

Internetpräsenz mittels Podcasts

Dezember 5, 2009

Im Zuge meiner Bachelorarbeit untersuche ich gerade neue Methoden der Unternehmenspräsentation. Mein absoluter Favorit ist dabei der Podcasts, eine regelmäßig online bereitgestellte Audio-(/Video-)Datei. Diese Form des Web 2.0 schafft es, durch seinen großen Unterhaltungswert, Interessierte langfristig zu binden. Weiterhin bewirkt eine ‘Öffnung des Unternehmens’ mittels der Bereitstellung von Hintergrundinformationen die Verbesserung der Glaubwürdigkeit und damit des Vertrauens seitens der Konsumenten.

Unter www.podcast.de/stichwort/unternehmen ist eine lange Liste an Unternehmenspodcasts vorzufinden. Besonders begeistert war ich von dem Hofbräuhaus Podcast!! Was für eine super Marketingidee!

http://www.podcast.de/stichwort/unternehmen/

Der Mensch ist ein Arbeitstier

Dezember 3, 2009

Was kann man nicht so an einem Tag schaffen:

  • 6 Uhr: Frühstücksdienst im Hotel
  • 10 Uhr: Einkauf Bäcker, Netto, dm
  • 11 Uhr: Wohnung aufräumen, weihnachtlich schmücken
  • 12 Uhr: Mittag
  • 13 Uhr: Monitoring im Web
  • 14 Uhr: Bachelorarbeit schreiben
  • 19 Uhr: heimradeln, Banane vertilgen, Wild Aerobic Planänderung… kann mich nicht von der Bib trennen!
  • 21 22 Uhr: duschen, Haare, kochen, essen
  • 22 Uhr: Präsentation mit Julia durchgehen
  • 23 Uhr: NikolausFete an der Uni…

24-Stunden-Tag ist selbst für mich zu krass… Das heißt die Party endet um 4! 23-Stunden-Tag geht in Ordnung. ;)

Ein Becher Motivation bitte

November 25, 2009

Von einem auf den anderen Moment kann es vorbei sein mit der Motivation, der Kreativität, der Energie oder einfach nur dem Wille etwas zu tun. Leider ist das bei mir heute ähnlich. Nach einigen Studenten stupider Hiwi-Arbeit sitz ich nun vor meinem Laptop, starre auf das geöffnetes Word-Dokument und weiß nicht wo ich anfangen soll. Am besten erstmal E-Mails checken, die neusten Tweets bei Twitter lesen, schauen wie das Wetter wird und im studiVZ den Plauderkasten durchwühlen..

Mist, nach einer halben Stunde immer noch nichts geschrieben. 3, 2, 1 und hopp!

Am Wochenende geht’s heim und da will ich meine Ruhe haben. Das muss ich mir aber erstmal verdienen. Das heißt:

  • 6 Seiten BA
  • 32 Stunden Sport
  • 4 Beiträge beim Seminar
  • 4330 Seiten Skript Korrektur lesen

Tschakaaa!! Die Kekse, der Kamin, der Gans, der Weihnachtsmarkt und das warme Bad sind meine persönliche Motivation!!

Entertainment als Marketing-Maßnahme

November 23, 2009

TV-Werbespots nerven, Radiowerbung stört, blinkende Anzeigen im Web machen aggressiv…

Aber wie lenkt man dann die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf ein Produkt? In dem man die Leute zum Lachen bringt und sie ihnen ganz unauffällig auch noch deutlich macht, dass man dieses Produkt unbedingt braucht, obwohl man vorhin nicht einma darüber nachgedacht hat… ;) Da Menschen gern ihr Umfeld zum Lachen bringen, wird fleißig verlinkt und Einladungen verschickt. Wie man das nennt? Viral Marketing! Liegt wohl im Trend, hab ich gehört… und im folgenden Video mal wieder gesehen:

www.eisfuss.de

Reisebüro XY is now following you

November 20, 2009

„Aha“, denk ich mir. Wie kommt denn die nette Frau vom Reisebüro XY auf mich? Bei über 1800 ‘following’ werden die zwitschernden Menschen, die potenzielle Kunden darstellen könnten, wahrscheinlich beliebig gewählt. Oder steckt ein bestimmtes System dahinter? Ich bin leider noch nicht dahinter gestiegen. Ich habe zumindest keinen Tweet nach dem Motto „Ich will Urlaub“ geschrieben. Aber selbst das hätte denen ja wahrscheinlich nichts gebracht. Also dann doch wieder unpersönliche Massenkommunikation!?

Ich sollte mich mehr mit Behavioral Targeting befassen und den in diesem Zusammenhang eingesetzten Technologien. Da gibt’s ja bestimmt schon einiges. Wahrscheinlich wäre auch eine Art Premium Account sinnvoll, der verbesserte Sucheergebnisse durch Verwendung mehrerer Kriterien ermöglicht oder durch den sogar Suchoptionen gespeichert werden können, die bezwecken, dass regelmäßig Vorschläge für neue Kontakte, Artikel & co gegeben werden. Aber wahrscheinlich gibt’s das schon längst.

Eine Möglichkeit bietet bereits das Geotagging, welches einem Tweet sozusagen die Location des Verfassers zuordnet. Das aber wahrscheinlich noch viiiieeel zu wenig genutzt. Wie fasst alle Anwendungen des Web 2.0!


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